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Jahresbericht 2018

Mit unserem Bericht möchten wir  das abgelaufene Jahr 2018 Revue passieren lassen sowie nochmals einen Blick in die Vergangenheit werfen.

Unsere Bereitschaftsmitglieder waren auch im Jahre 2018 für unsere Bevölkerung rund um die Uhr  einsatzbereit. Wir haben z.Zt. 34 Aktive für das HVO System, für die Bereitschaft sowie für die Blutspendeaktionen. 20 Kids sind im Jugendrotkreuz in zwei Gruppen. An passiven Mitgliedern können wir  330 Personen verzeichnen. Unsere Seniorengruppe, die sich vierzehntäglich in der Gemmingenhalle trifft  besteht derzeit aus 20 Mitgliedern.

Im Jahr 2018 hatten wir drei Austritte aus beruflichen und zeitlichen Gründen sowie zwei Mitglieder wurden wegen ihres Studiums vom Dienst freigestellt.

Im letzten Jahr führten wir im Auftrag des Kreisverbandes einen Funklehrgang in unseren Räumlichkeiten durch. Teilgenommen haben vom Ortsverein Tiefenbronn Hendrik Friedl, Chantal Kaisik, Michelle Kastori, Lukas Mangold, Matthias Maurer .

Sechs Mitglieder hatten die Sanitätsausbildung mit Erfolg absolviert und können nun für den Sanitätsdienst eingesetzt werden. Dies sind Desirée Schweitzer, Sophie Schroetter, Michelle Kastori, Helena Ruwe, Chantal Kaisik und Matthias Maurer.

Im Juli nahmen drei Teilnehmer an einem Funklehrgang in Niefern-Öschelbronn teil, dieser wurde mit Bravour abgeschlossen. Dies waren Simone Schneider, Sophie Schroetter und Fritz Bommer.

Im Herbst fand an drei Tagen in unseren Räumen eine Helfer-Grundausbildung mit 25 Teilnehmern aus dem Enzkreis statt, unsere Helfer hatten hierzu die Bewirtung übernommen.

Zusätzlich zu unserem HVO System betreuen wir 48 Hausnotrufanschlüsse in den Gesamtgemeinden Tiefenbronn und Neuhausen sowie in Friolzheim und Wimsheim. Im Jahre 2018 kam es insgesamt zu 13 Alarmierungen. Der Hausnotruf-Service ermöglicht vor allem älteren oder gesundheitlich angeschlagenen Menschen länger selbstständig in ihrem vertrauten Zuhause zu leben. Wenn Hilfe benötigt wird, werden umgehend, je nach Situation, Angehörige oder das DRK alarmiert.

Herausragende Einsätze im abgelaufenen Jahr war der Brand in Schellbronn, Verkehrsunfall in Neuhausen und Tiefenbronn, Betriebsunfall in Tiefenbronn, Gasalarm in Mühlhausen sowie Gefahrgutunfall in Sternenfels wo die ganze Einsatzeinheit 4 des Katastrophenschutzes alarmiert wurde und der Brandalarm im Enzkreisklinikum Mühlacker.

Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, gab es regelmäßig stattfindende 19 Übungsabende im Ortsverein. Zusätzlich wurden an  10 Fortbildungsveranstaltungen für den Rettungsdienst in Pforzheim am Klinikum Siloah-St.Trudpert teilgenommen.

Darüber hinaus führte die Bereitschaft  4 Übungen gemeinsam mit der Feuerwehr durch.

Im Rahmen des Katastrophenschutzes nahmen wir an der Übung der Einsatzeinheit 4 in Knittlingen teil. Bei verschiedenen Veranstaltungen führte der Ortsverein Sanitätsdienste durch. Die Sanitäter waren beispielsweise beim Faschingsumzug in Tiefenbronn „Mobil ohne Auto“ im Würmtal,  Bietlauf, Freundschaftslauf der VR Bank Enz plus,  eingesetzt.

Unsere Feldküche war im vergangenen Jahr im Einsatz in Friolzheim bei der Wettbewerbsveranstaltung des Kreisverbandes sowie beim Schlachtfest des Musikvereins Simmozheim, wo 800 Portionen Schlachtplatte aus der Gulaschkanone gezaubert wurden. Insgesamt hatten wir 7 Kocheinsätze im vergangenen Jahr.

Bei einem kameradschaftlichen Event absolvierten 15 Kameradinnen und Kameraden im Sommer ein Grill-Seminar durch die Metzgerei Sancho aus Huchenfeld in unserer Remise.Hier konnte so manche Grillvariation gegrillt und gekostet werden.

Die alljährlich stattfindende Messe „Rettmobil“ in Fulda wurde von unseren Helfern besucht.

Für die anstehende Fussballweltmeisterschaft im Juni hatten wir uns mit einem Public viewing Event gut vorbereitet gehabt. Bei diesem konnten wir ein besonderes Highlight den Besuchern vorstellen mit einem Cocktail „Kukki“, aber leider wurde das Fussballspielen mit unserer Nationalmannschaft frühzeitig beendet.

Im Jahr 2018 konnten in Tiefenbronn bei drei Blutspendeaktionen  258 Blutbeutel dem Team nach Baden-Baden mitgegeben werden, 296 Spendenwillige hatten sich in die Würmtalhalle begeben.

Auf dem Gebiet der Gemeinde Tiefenbronn haben wir 10 Altkleidercontainer in den Ortsteilen aufgestellt, die wöchentlich von uns geleert werden. Hierbei werden wir auch von unserem Jugendrotkreuz tatkräftig unterstützt. Im vergangenen Jahr konnten so 48 Tonnen Kleider gesammelt werden.

Seit Jahren besteht eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tiefenbronn. Jedes Jahr, und dieses Mal zum zweiundvierzigsten Male in Folge unterstützten unsere Helferinnen und Helfer den von der Gemeinde veranstalteten Seniorennachmittag mit der Bewirtung der Senioren.

Auch unser jetziger Defibrillator ist nun auch in die Jahre gekommen und entspricht zum Teil auch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Des weiteren sind die Wartungskosten sehr hoch und aufwendig und auch nicht kompatibel mit den Geräten des Notarztes und Rettungsdienstes. Die Kosten belaufen sich auf 20.000,00 EUR. Wir haben deshalb im Herbst eine Spendenaktion ins Leben gerufen bei unserer Bevölkerung von Tiefenbronn. Wenn nur einem Patienten damit das Leben gerettet wird ist er schon bezahlt.

Helfer vor Ort Einsätze werden 24 Stunden in allen Tiefenbronner und Neuhausener Ortsteilen gefahren. So hatten wir insgesamt 124 Einsätze im Jahr 2018. Wir verkürzen dadurch die Wartezeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und leiten die ersten Maßnahmen ein. Hier zählen oft Minuten, und jede Minute früher in der qualifizierte Hilfe geleistet werden kann, ist gut für den Patienten.

Die Einsätze werden ehrenamtlich zu jeder Tages- und Nachtzeit durch qualifizierte Mitglieder der Bereitschaft gefahren. Die Kosten für die Einsätze müssen wir als Ortsverein selbst tragen, da es keine Finanzierung durch Dachverbände oder Leistungsträger gibt. Deshalb sind wir auch immer auf die finanzielle Unterstützung durch die Bevölkerung angewiesen.  Die Einsätze bestehen hauptsächlich aus internistische und chirurgische Notfälle, Verkehrsunfälle, Suizid, Neurologische Notfälle, Brände, Gynäkologische- und Urologische Notfälle.

Im März konnten wir das 20jährige Jubiläum unseres Helfer-vor-Ort System feierlich begehen. In den 20 Jahren wurden 1896 Einsätze abgearbeitet.

Viel Arbeit liegt also hinter uns und neue Herausforderungen warten auf uns. Dass wir diese meistern werden, dessen sind wir sicher. Denn was uns antreibt ist die Leidenschaft, Menschen in Not zu helfen. Dazu benötigt es Menschen wie uns, die sich den Aufgaben stellen und Menschen wie Sie, die uns dabei unterstützen.

Allen Spendern, Kleider- und Blutspendern möchten wir danken. Ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich. Ein weiteres herzliches Dankeschön der Gemeinde Tiefenbronn, Herrn Bürgermeister Spottek, dem Gemeinderat für ihre Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

 

Unser Dank gilt ebenfalls der Freiwilligen Feuerwehr aller drei Abteilungen, der Gesamtjugendfeuerwehr für die gute Kameradschaft.

Nicht zuletzt vielen Dank allen aktiven Mitgliedern, die jedes Jahr die Arbeit leisten und jederzeit für unsere Bevölkerung einsatzklar sind.

Rüdiger Schneider, Bereitschaftsleiter